T3K und Fotoware: Partner für intelligente Medienanalyse mit KI
Bilder und Videos spielen in immer mehr Organisationen eine zentrale Rolle – gleichzeitig wachsen die Datenmengen schneller, als sie manuell gesichtet oder strukturiert werden können. Genau an dieser Stelle setzt die neue Partnerschaft zwischen Fotoware und T3K an. Sie verbindet eine etablierte Plattform für strukturiertes Digital Asset Management (DAM) mit hochspezialisierter KI-gestützter Medienanalyse und schafft damit die Grundlage für schnellere, fundiertere Entscheidungen.
T3K: Spezialisierte KI für anspruchsvolle Medienanalyse
T3K ist ein Technologieunternehmen mit starkem Fokus auf die Analyse visueller Inhalte mittels Künstlicher Intelligenz (KI). T3Ks Produkt CORE (Content Review Engine) ist eine KI Lösung, die für besonders anspruchsvolle Einsatzszenarien und hochspezifische Inhalte entwickelt wurde.
Anders als viele klassische Bildanalyse-Ansätze arbeitet T3K nicht nur mit rein visuellen Merkmalen, sondern mit abstrahierten und kontextuellen Bildrepräsentationen. Dadurch lassen sich Inhalte auch dort erkennen und klassifizieren, wo einfache Objekterkennung an ihre Grenzen stößt.
Beispiel für kontextuelle KI-Analyse eines Bildes
Es ist beispielsweise schwierig „illegale Drogen“ rein visuell zu trainieren. Viele Substanzen sehen legalen Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln oder Alltagsgegenständen sehr ähnlich, und ihr Erscheinungsbild kann je nach Verpackung, Form oder Lichtverhältnissen stark variieren.
Mit dem Ansatz von T3K verlässt sich die KI daher nicht allein auf das äußere Erscheinungsbild einer Substanz. Stattdessen versteht sie das Konzept „Drogen“ im weiteren Bildkontext und berücksichtigt verwandte Objekte, Umgebungen und kontextuelle Muster, statt sich nur auf die reine Optik zu stützen.
Heute kommen bei T3K rund 50 spezialisierte Classifier zum Einsatz, etwa zur Erkennung von Materialien mit Bezug zu Gewalt, Waffen, extremistischen Symbolen, Dokumenten und anderen sensiblen Bereichen.
Ein entscheidender Vorteil für Kunden ist dabei die Flexibilität: Neue, hochspezifische Classifier können innerhalb kurzer Zeit entwickelt werden – häufig sogar ohne umfangreiche Trainingsdatensätze. Das macht die Technologie besonders attraktiv für Organisationen mit individuellen oder sich schnell ändernden Anforderungen.
— „Wir können Classifier trainieren, ohne Zugriff auf das originale Bildmaterial zu brauchen – das ist gerade bei hochsensiblen Daten entscheidend.“
Neben vortrainierten Classifiern ermöglicht T3Ks CORE auch spontane Suchanfragen in natürlicher Sprache sowie eine visuelle Ähnlichkeitssuche zwischen Bildern. Das hilft dabei, sehr spezifische Inhalte gezielt zu finden und Bildbestände schnell visuell zu deduplizieren – etwa wenn Bilder nur leicht zugeschnitten oder anderweitig minimal verändert wurden.
T3K und Fotoware: Eine Partnerschaft aus der Praxis
Die Zusammenarbeit zwischen Fotoware und T3K ist aus einer konkreten Kundenanforderung heraus entstanden. Eine Organisation aus dem Umfeld der Strafverfolgung nutzte beide Lösungen parallel und suchte nach einer Möglichkeit, Medienanalyse mit ihrer Fotoware Digital Evidence Management (DEM) Plattform zu verknüpfen.
— „Das ist eigentlich die beste Art, eine Partnerschaft zu starten. Wenn ein Kunde sagt: ‚Das eine ist gut, das andere ist auch gut – können wir das nicht kombinieren?‘ “
So sieht die Kombination in einem konkreten Anwendungsfall in der Strafverfolgung aus: Bild- und Videomaterial aus unterschiedlichsten Quellen wird zentral in Fotoware gesammelt und verwaltet.
Über eine Integration werden ausgewählte Inhalte automatisch an die T3K-Engine übergeben, dort analysiert und mit spezifischen Klassifizierungen angereichert.
Diese Ergebnisse stehen anschließend direkt in Fotoware zur Verfügung und können für Suche, Filterung und weitere Workflows genutzt werden.
Der Effekt ist eine deutlich schnellere Sichtung großer Datenmengen und eine bessere Priorisierung relevanter Inhalte.
Aus diesem Praxisbedarf entwickelte sich der Austausch zwischen den beiden Unternehmen – mit dem klaren Ziel, reale Workflows zu verbessern statt nur eine technische Integration zu schaffen.
— „Mit T3K gewinnen wir einen Partner, der unsere DAM Plattform ideal ergänzt. Fotoware bringt Struktur, Governance und Workflows – T3K liefert tiefgehende KI-Analyse für anspruchsvolle Inhalte.“
Komplementäre Stärken und relevante Einsatzbereiche
Während Fotoware die zentrale Plattform für Upload, Verwaltung, Metadaten, Zugriffsrechte und Governance bietet, ergänzt T3K diese Basis um tiefgehende KI-Analyse- und -Suchfähigkeiten.
Besonders relevant ist diese Kombination für Organisationen, die sicherheitskritisch oder wissensintensiv arbeiten, mit sensiblen Inhalten umgehen und dabei große Mengen unstrukturierter Bild- und Videodaten unter hohem Zeitdruck auswerten müssen.
Dazu zählen neben Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden potenziell auch öffentliche Institutionen, Medien- und Archivorganisationen, Museen, Sportverbände oder Unternehmen mit komplexen Compliance- und Investigations-Anwendungsfällen.
Überall dort, wo große Datenmengen in spezifischem Kontext ausgewertet und relevante Inhalte schnell identifiziert und strukturiert werden müssen, kann die Verbindung aus Fotoware und T3K einen spürbaren Mehrwert liefern.
Mehrwert im Zusammenspiel: Struktur trifft Intelligenz
Der konkrete Mehrwert entsteht vor allem im Zusammenspiel beider Lösungen. Fotoware sorgt für Struktur, Skalierbarkeit und Kontrolle über den gesamten Lebenszyklus von Medieninhalten. T3K erweitert diese Struktur um intelligente Analyse mit KI, die große Datenmengen automatisch klassifiziert und relevante Inhalte oder visuelle Ähnlichkeiten zwischen Inhalten hervorhebt.
Das Ergebnis sind kürzere Recherchezeiten, weniger manuelle Sichtung und eine spürbare Entlastung von Fachkräften – insbesondere in zeitkritischen oder ressourcenintensiven Szenarien.
— „Unser Ziel ist es, den Nutzer schnell dorthin zu bringen, wo er hinmöchte – und das ist oft die Nadel im Heuhaufen zu finden.“
Die bisherigen Rückmeldungen von Kunden bestätigen diesen Ansatz. Besonders geschätzt werden die Zeitersparnis und die hohe Präzision der Analyse, aber auch die Möglichkeit, sehr spezifische Fragestellungen abzubilden, die mit generischen KI-Lösungen kaum zu lösen sind.
Nutzer erleben die Kombination aus Plattform und spezialisierter KI als deutlich leistungsfähiger als isolierte Einzellösungen.
Antwort auf aktuelle Herausforderungen im Markt und der Technologie
Auch mit Blick auf den Markt adressiert die Partnerschaft zentrale Herausforderungen. Datenvolumen wachsen exponentiell, gleichzeitig steigen die Erwartungen an Transparenz, Geschwindigkeit und Nachvollziehbarkeit. Hinzu kommen neue Formen von KI-generierten Inhalten sowie begrenzte personelle Ressourcen.
Anstatt KI um ihrer selbst willen einzusetzen, konzentriert sich die Integration von Fotoware und T3K auf zweckmäßige, kontextbezogene Intelligenz. KI wird eingesetzt, um konkrete organisatorische Ziele zu unterstützen: Medien mit aussagekräftigen Metadaten anzureichern, Risiken und sensible Inhalte frühzeitig zu erkennen und Teams bei der Priorisierung zu unterstützen.
Die Kombination aus Fotoware und T3K setzt hier auf Automatisierung und fachliche Tiefe, ohne die Kontrolle über Inhalte und Prozesse aus der Hand zu geben.
— „Viele Organisationen merken, dass generische KI-Ansätze nicht ausreichen. Sie benötigen KI, die im Kontext ihrer Organisation wirkt – und genau hier ergänzt T3K unsere Plattform ideal.“
Gemeinsame Vision und nächste Schritte
Fotoware und T3K verstehen ihre Zusammenarbeit als langfristige Partnerschaft. Neben dem weiteren Ausbau der technischen Integration liegt der Fokus auf gemeinsamer Weiterentwicklung der Integration zusammen mit Kunden in branchenspezifischen Use Cases auch außerhalb des Law Enforcement und Digital Evidence Management Umfelds.
Die gemeinsame Vision ist klar: Organisationen sollen ihre Medien nicht nur speichern und verwalten, sondern sie wirklich verstehen und gezielt nutzen können – unabhängig von Branche oder Anwendungsfall.
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